Alzheimer auf einen Blick
Wie kann ich Alzheimer-Demenz vorbeugen?
Durch Vermeiden/Verminderung der beeinflussbaren Risikofaktoren (Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte), durch körperliche Aktivität (dreimal wöchentlich eine Stunde Tanzen, Wandern, Gymnastik, Schwimmen, anderen Sport), geistige Aktivität (Brettspiele, Kartenspielen, Kreuzworträtsel lösen, Gedichte, Sprachen lernen, Lesen, Singen, Musizieren), ein reges Gesellschaftsleben, ausgewogene Ernährung mit viel Obst,
Gemüse, Fisch.
Warum bekommt man Alzheimer?
Zu den beeinflussbaren Risikofaktoren (Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte) kommen nicht beeinflussbare wie ein Alter über 60 Jahren, das Geschlecht (Frauen erkranken doppelt so häufig an Alzheimer wie Männer) und genetische Faktoren.
Welche Warnzeichen für Alzheimer gibt es?
- Vergesslichkeit (Namen, Orte)
- Verlegen von Gegenständen (Brille, Schlüssel)
- Orientierungsmängel (zeitlich, örtlich)
- Sozialer Rückzug
- Verminderte Initiative
- Einfache tägliche Verrichtungen werden delegiert (Einkaufen, Geld abheben)
Was soll ich beim ersten Verdacht tun?
Sich beim Hausarzt und gegebenenfalls beim Facharzt für Neurologie und/oder
Psychiatrie oder in einer Gedächtnisambulanz untersuchen lassen.
Was hilft gegen Alzheimer-Demenz?
Helfen können Medikamente, aber auch nicht-medikamentöse Maßnahmen wie
Gedächtnistraining etc. Die Verminderung der beeinflussbaren Risikofaktoren (Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte) ist empfehlenswert.
Ist Alzheimer heilbar?
Nein, durch eine frühzeitige Therapie können aber die Symptome gelindert werden.
Ist die Alzheimer-Demenz erblich?
Es gibt genetische Faktoren, die für einen erblich-bedingten Ausbruch der Krankheit sprechen. Das betrifft weniger als fünf Prozent der Erkrankten, bei 95 Prozent tritt die Krankheit spontan auf.

Buchtipp
Dal-Bianco, Schmidt
memories
Leben mit Alzheimer
ISBN 978-3-902552-37-2
176 Seiten, € 14,90
Verlagshaus der Ärzte 2008



